Salama aus Madagaskar!
Nachdem die Anreise überstanden ist und ich mich im ersten Hotel in das WLAN eingeloggt habe, melde ich mich nun zum ersten mal aus Madagaskar, um genau zu sein aus der Hauptstadt Antananarivo (ja, es sind tatsächlich vier As in diesem Namen!).
Schon bei der Ankunft am Flughafen, wo ich nach zwei Stunden in zähen Warteschlangen endlich mein 90-Tage Visum in der Hand hielt und zur Koffer-Kontrolle weitergehen konnte (selbstverständlich wurde einer meiner beiden 23-Kilo-Koffer genauer inspiziert, weil sich in ihm verdächtig aussehenden Gegenstände befanden, die sich dann in Verbindung mit einem Erklärungsschreiben der Universität doch als Forschungs-Equipment herausstellten und akzeptiert wurden) erwartete mich der erste Kulturschock. Von allen Seiten kamen junge Madagassen an, die für mich meine Rollkoffer bis zum nahen tragen Shuttle wollten, um ein Trinkgeld zu bekommen. Diese Leute nach einer fast 20-stüdigen Reise ohne Schlaf abzuwimmeln ist schwieriger, als es sich anhört. Zum Glück war Ando, eine madagassische Post-Doktorandin, die mir die ersten Tage bei der Orientierungund Organisation hilft, zur Stelle und hat mich zum Wagen gebracht.
Nach 30-minütiger Fahrt (Antananarivo ist eine größere Stadt, als man es von einem Land wie Madagaskar vielleicht erwartet und liegt mit etwa 1,8 Millionen Einwohnern nur knapp hinter Hamburg) erreichten wir das Hotel "La Maison de Pyla" nahe des Universitätscampus.
Heute morgen holten mich Ando und Nary, der Fahrer des Transportfahrzeugs, dass uns in den nächsten Tagen herumfährt (denn in den öffentlichen Sammeltaxis, Sprinter, in die man durch die Heckklappen einsteigt) fühlt man sich doch etwas beängt.
Wir haben den Vormittag über verschiedene Dinge in der Stadt erledig, unter anderrem haben wir Geld gewechselt. Die madagassische Währung Ariary wirkt auf Euro-Gewohnte furchtbar unpraktisch, denn ein Euro entspricht etwa 4000 Ariary und selbst der größte Schein hat nur einen Wert von etwa 5 Euro, man kann sich also vorstellen, mit was für einem Stapel Banknoten man hier herumlaufen muss. Obwohl sie kaum verwendet werden, gibt es sogar noch Münzen, von denen die kleinste einen Wert von 0,0025 Cent hat!
Wir haben auch meinen madagassischen Forschungs-Mitarbeiter Mahandry getroffen, einen Masterstudent, dessen Vater Professor an der Universität ist.
Nachdem wir in der Stadt noch ein Eingangsticket für die Nationalparks Madagaskars sowie Süßigkeiten, Medikamente und Equipment für die folgenden drei Monate in der ländlichen Region Ranomafana gekauft hatten, und ein wenige Sight-Seeing betrieben haben, gingen wir in ein Restaurant.
Morgen werden wir ein Forschungsinstitut einer Kalifornischen Universität sowie den Zoo von Antananarivo besuchen, bevor wir dann am Freitag die 10-stündige Reise in den Nationalpark aufnehmen.
Es folgen in den nächsten Tagen Einträge über die Dinge, die mir bereits jetzt an Land und Leuten besonders aufgefallen sind sowie über den eigentlichen Sinn meiner Reise.
Bis dahin,
Marc 🐛
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| Ankunft am Flughafen Ivato (Antananarivo) |
Schon bei der Ankunft am Flughafen, wo ich nach zwei Stunden in zähen Warteschlangen endlich mein 90-Tage Visum in der Hand hielt und zur Koffer-Kontrolle weitergehen konnte (selbstverständlich wurde einer meiner beiden 23-Kilo-Koffer genauer inspiziert, weil sich in ihm verdächtig aussehenden Gegenstände befanden, die sich dann in Verbindung mit einem Erklärungsschreiben der Universität doch als Forschungs-Equipment herausstellten und akzeptiert wurden) erwartete mich der erste Kulturschock. Von allen Seiten kamen junge Madagassen an, die für mich meine Rollkoffer bis zum nahen tragen Shuttle wollten, um ein Trinkgeld zu bekommen. Diese Leute nach einer fast 20-stüdigen Reise ohne Schlaf abzuwimmeln ist schwieriger, als es sich anhört. Zum Glück war Ando, eine madagassische Post-Doktorandin, die mir die ersten Tage bei der Orientierungund Organisation hilft, zur Stelle und hat mich zum Wagen gebracht.
Nach 30-minütiger Fahrt (Antananarivo ist eine größere Stadt, als man es von einem Land wie Madagaskar vielleicht erwartet und liegt mit etwa 1,8 Millionen Einwohnern nur knapp hinter Hamburg) erreichten wir das Hotel "La Maison de Pyla" nahe des Universitätscampus.
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| Der Blick vom Balkon meines Hotels |
Heute morgen holten mich Ando und Nary, der Fahrer des Transportfahrzeugs, dass uns in den nächsten Tagen herumfährt (denn in den öffentlichen Sammeltaxis, Sprinter, in die man durch die Heckklappen einsteigt) fühlt man sich doch etwas beängt.
Wir haben den Vormittag über verschiedene Dinge in der Stadt erledig, unter anderrem haben wir Geld gewechselt. Die madagassische Währung Ariary wirkt auf Euro-Gewohnte furchtbar unpraktisch, denn ein Euro entspricht etwa 4000 Ariary und selbst der größte Schein hat nur einen Wert von etwa 5 Euro, man kann sich also vorstellen, mit was für einem Stapel Banknoten man hier herumlaufen muss. Obwohl sie kaum verwendet werden, gibt es sogar noch Münzen, von denen die kleinste einen Wert von 0,0025 Cent hat!
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| Straße in Antananarivo, gesäumt von Palmen und blühenden Jacaranda-Bäumen |
Wir haben auch meinen madagassischen Forschungs-Mitarbeiter Mahandry getroffen, einen Masterstudent, dessen Vater Professor an der Universität ist.
Nachdem wir in der Stadt noch ein Eingangsticket für die Nationalparks Madagaskars sowie Süßigkeiten, Medikamente und Equipment für die folgenden drei Monate in der ländlichen Region Ranomafana gekauft hatten, und ein wenige Sight-Seeing betrieben haben, gingen wir in ein Restaurant.
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| Ando, Mahandry, Nary und ich beim Mittagessen in Antananarivo |
Es folgen in den nächsten Tagen Einträge über die Dinge, die mir bereits jetzt an Land und Leuten besonders aufgefallen sind sowie über den eigentlichen Sinn meiner Reise.
Bis dahin,
Marc 🐛




Klingt doch bisher echt super und aufregend ! Bin wirklich neidisch :) pass auf dich auf und verlier deine Blockflöte und deinen Verstand nicht !
AntwortenLöschenHast du eigentlich auch mobiles Internet? Und wie ist das da generell mit Internet?
AntwortenLöschenHabe auch auf deinen Blog gefunden und bin gespannt auf deine Berichte .
AntwortenLöschenViel Spaß !